|
|
Tipps und Verhaltensregeln für Aktienanleger und Einsteiger in den Aktienmarktvon Thomas Schmidtkonz Gerade in Zeiten der Niedrigzinsen können Aktien auch bei konservativ orientierter Geldanlagestrategie eine sinnvolle Ergänzung zur Anlage von Sparguthaben, Fonds, Lebensversicherungen und Anleihen u.ä. sein. Damit das Risiko gering und die Gewinnchancen möglichst hoch gehalten werden, müssen Verhaltens- und Anlagestrategien beachtet werden. Die wichtigsten davon werden hier aufgeführt. |
|
|
Aktienkurse für Ihre Aktien |
|
EinleitungMit der richtigen Aktienanlage kann man sein Vermögen mehren, gut fürs
Alter vorsorgen, sich sein Haushaltgeld aufbessern oder sich auch nur durch
eingefahrene Gewinne einen schönen Wunsch wie z.B. eine schon lang geplante
Reise finanzieren. Da man bei Aktien erst einmal sein sauer verdientes Kapital einsetzen muss und dieses bei falscher Strategie teilweise oder sogar ganz verlieren kann, sollte man dabei ganz besonders Grundregeln beachten, die hier zumindest teilweise aufgeführt werden. Natürlich kann dazu das nötige Quäntchen Glück und der richtige Riecher für das richtige Papier niemals schaden. Auf der anderen Seite kann man natürlich alle Regeln sauber befolgen und trotzdem Pech haben und dann trotz alle dem doch Verluste einfahren. Aber je mehr die Regeln eingehalten werden, desto besser sind die Chancen und desto geringer ist das Risiko. Wenn Sie selbst eine Mitteilung zu diesem Thema auf Lager haben, dann senden Sie uns doch ein E-Mail. Die Tipps und Regeln"Die Börse ist keine Einbahnstraße" - sich nicht von der Euphorie mitreißen lassenDieser "kluge" Spruch ist wohl der wichtigste Spruch, den sich auch
gerade mit Erfolg verwöhnte Aktienanleger immer wieder vor Augen führen, damit
sie nicht irgendwann vom "hohen Ross" fallen. Dies führt gleich zur nächsten Regel ... "An einer Gewinnmitnahme ist noch keiner gestorben"In den seltensten Fällen hat man den richtigen Riecher Aktien zum
Höchstkurs zu verkaufen. Schlecht laufende Papiere nicht nachkaufenMan sollte es vermeiden Aktien einer Firma "günstig" nachzukaufen, wenn
man dieses Papier bereits hat und es sich bislang im Kurs negativ entwickelt
hat. Sich informieren und mitdenkenAktuelle Informationen sind für den Anleger ungemein wichtig. Diese
Informationen muss aber jeder Anleger für sich selbst kritisch auf die
Waagschale legen. Das Denken nimmt dem Anleger von Aktien keiner ab. Wie oft erwies sich schon ein "todsicherer" Anlagetipp als
wahrer Flop. Wären alle Tipps von Börsenblättern und Wirtschaftmagazinen so
100 % - ig sicher, dann gebe es unter den Abonnenten solcher Blätter bald
nur noch Millionäre. Natürlich sind auch Börsengurus und Anlageberater
genauso wenig unfehlbar. Oft tut man gut daran das Gegenteil zu tun, was so
mancher "Börsenguru" von sich gibt. Trotzdem alle dem sind gerade neben den entsprechenden Websites und Büchern zur Geldanlage solche Zeitschriften eine wichtige Informationsquelle für den erfolgreichen Anleger. Hier finden Sie eine kleine Auswahl von passenden Zeitschriften:
Visionen für langfristig orientierte AnlegerGerade, wer die Spekulationsfrist von derzeit 12 Monaten (bis 31.12.08) in Deutschland
einhalten möchte, muss Aktien längerfristig orientiert anlegen. Dazu hilft
der Gedanke welche Firmen sich bei neuen Megatrends besonders gut als
Marktführer durchsetzen könnten. So war es z.B. im Jahr 2001 mitten in der
Krise der New Economy sicher kein Fehler auf die Aktien des
Onlineauktionators www.ebay.com zu setzen.
Megatrends nutzen und sich nicht beirren lassenEs gibt Megatrends, die man nutzen soll. Beispiele:
Dabei ist zu beachten, dass viele so was von Anfang an wissen und, dass so oft erst einmal eine Erwartungshaltung übertrieben wird und damit auch am Anfang eines solchen Trends auch allerlei obskure Unternehmen starten. Irgendwann gibt es so wie bei der New Economy einen schlimmen Crash und zahlreiche Startups verschwinden für immer von der Bildfläche. Aber die Entwicklung z.B. des Onlinehandels im Internet wird davon letztlich nicht aufgehalten wie einige Internet-Unternehmen mit mittlerweile großen Gewinnzahlen beweisen. Auf Marktführer setzenGerade in Wachstumsmärkten sollten man sich auf die vorderen Marktführer konzentrieren. Dadurch wird zumindest das Risiko etwas minimiert. Interessant sind natürlich auch Papiere, die einem bisherigen Marktführer den Rang streitig machen können. Risiko aufteilenMan sollte wie so oft im Leben nicht alles auf eine Karte setzen. Dadurch
werden zwar auch die Gewinnchancen etwas reduziert, aber was viel wichtiger
ist, das Risiko wird deutlich verringert. KGV - Kursgewinnverhältnis / TurnaroundEin wichtiges Indiz für die Leistungsfähigkeit einer Firma ist das
KGV.
FantasieNeben den fundamentalen Wirtschaftsdaten einer Firma spielt gerade die Fantasie eine große Rolle in der Kursentwicklung von Aktien. Können sich Anleger tolle Fantasien zur Entwicklung einer Firma ausdenken, so wird der Kurs auch steigen. Aber wehe, wenn diese Erwartungen zu einem sensiblen Zeitpunkt nicht erfüllt werden! Volatilität ausnutzenDer fortgeschrittene und kurzfristig orientierte Anleger kann z.B. starke
Kursschwankungen (=
Volatilität) eines Papiers gut ausnutzen. Gerade, wenn sich diese
Schwankungen gewissen nachvollziehbaren Regeln unterordnen. Dazu gehört aber
viel Erfahrung und viel Beobachtungsgabe. Ist dies aber vorhanden sind bei
dieser sehr spekulativen Anlagestrategie hohe Gewinne möglich. Oft wird es
aber nicht klappen. Aktien-, Konjunktur- und Wirtschaftszyklen beachtenJe später man auf den fahrenden Zug aufspringt desto höher sind die Kurse
und so auch das Risiko. Wenn die Wirtschaft und Konjunktur auf vollen Touren
läuft, ist bereits der Zeitpunkt erreicht, wo man sein Engagement in Aktien
deutlich reduzieren sollte. Dabei ist ganz besonders zu beachten, dass der
Aktienmarkt vieles schon vorweg nimmt. Wenn man bei einer langen andauernden
Rezession bei niedrigen Zinsen das erste "Frühlingslüftchen" spürt sollte
man sich gut überlegen, ob man nicht langsam in den Aktienmarkt einsteigen
sollte. Leider ist auch hier der richtige Einstiegspunkt sehr schwer
festzustellen. Steigendes Zinsniveau ist Gift für den AktienmarktSteigende Zinsen und hohe Zinsen sind für den Aktienmarkt Gift. Das ist schlimmer als steigende Steuern. Zu Zeiten der Wiedervereinigung Deutschlands und den damit verbundenen Hochzinsen, waren in Folge Anleihen sicher eine sehr gute Anlagealternative zu den Aktien. Mit Anleihen konnte man dann bei fallenden Zinsen sehr gutes Geld machen, da dann der Wert der Anleihen massiv anstieg. Politische Börsen haben kurze Beine und wenn Kanonen donnernPolitische Börsen haben meist kurze Beine. Das bedeutet, dass politische
Ereignisse sich sehr wohl auf den Aktienmarkt auswirken können, aber
letztlich sich doch immer das wirtschaftliche Umfeld durchsetzten wird. Als
z.B. im August 1990 der Irak in Kuwait einmarschierte, gaben die
Aktienmärkte in der Folge sehr stark nach. Als dann
im Januar 1991 die
ersten Bomben auf Bagdad fielen und die "Kanonen donnerten", begann der
Markt zu haussieren. Unsicherheit ist Gift für die BörseNoch schlimmer als schlechte Nachrichten ist es, wenn eine Unsicherheit
darüber herrscht wie sich eine Firma entwickeln wird. Das gleiche gilt für
wirtschaftliche und politische Belange, die sich auf den Aktienmarkt
auswirken können. ÜbernahmekandidatenEventuelle Übernahmekandidaten sollten gerade spekulativ orientierte Anleger im Auge behalten, da man da interessante Gewinne machen kann. Beim vorsichtigen Anleger sollten dagegen mehr die wirtschaftlichen und fundamentalen Aspekte im Vordergrund stehen. Ideen und Fantasie habenMan sollte selbst Ideen und Fantasien haben. Diese Ideen helfen dann bei
der Entscheidung: Soll ich kaufen, wenn ja wo, welche Branche und in welchem
Land? Bei entscheidenden neuen Konstellationen verkaufenWenn man z.B. bemerkt, dass sich die Weltkonjunktur erhitzt, die breite aber ängstliche Masse mit hohen Umsatzzahlen Aktien kauft und eine Neuemission die andere jagt, dann ist es höchste Zeit aus dem Aktienmarkt auszusteigen Depot überdenkenMann sollte die Liste seines Depot ab und zu übergehen und überdenken. Dabei sollte man prüfen, ob man diese Papiere auch jetzt kaufen würde. Wenn ja, sollte man sie auf alle Fälle im Depot behalten. Nicht übermütig werdenÜbermut tut selten gut! Das gilt auch ganz besonders für den Spekulanten, der in letzter Zeit Erfolg hatte. Mut, Geduld und BeständigkeitIst man nach reiflicher Überlegung von einer Idee, Megatrend und Fantasie
fest überzeugt, sollte man sie auch mit Mut und Geduld durchziehen und sich
nicht von der Tagesentwicklung an der Börse beirren lassen. Alte Kurse / ChartsAlte Kurse und auch Charts mit ihrer ganzen Charttechnik beschreiben die Vergangenheit und können damit niemals die Zukunft voraussagen. Sie sind zwar interessant und man kann auch Verhaltensregeln davon ableiten, aber man sollte sich niemals einbilden, dass sich auch die Zukunft dann so entwickeln wird. Dazu ist die Zukunft viel zu komplex. Weitere TippsWeitere Tipps werden an dieser Stelle folgen ... MailsLiteratur
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| E-Mail an
GUENSTIG.COM Copyright © 1998 / 2008 GUENSTIG.COM. Alle Rechte vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Haftung. |
|||||
Weitere wichtige Websites in diesem Verbund:
|